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Zapier vs Make Vergleich 2026

Zapier vs Make 2026: Detaillierter Vergleich der Automatisierungs-Tools. Preise, Features, Vor- und Nachteile im direkten Test.

David Heller

Vorbi.ai

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# Zapier vs Make Vergleich 2026: Welches Automatisierungs-Tool ist das Richtige für dich?

Du stehst vor der Entscheidung zwischen Zapier und Make (ehemals Integromat) und weißt nicht, welches Tool besser zu deinen Anforderungen passt? Dieser Zapier vs Make Vergleich 2026 gibt dir alle wichtigen Fakten an die Hand, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst. Beide Plattformen haben ihre Stärken und Schwächen – die Frage ist nur, welche besser zu deinem Use Case passen.

Was sind Zapier und Make?

Zapier und Make sind No-Code-Automatisierungsplattformen, die verschiedene Apps und Services miteinander verbinden. Sie ermöglichen es dir, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren, ohne dass du programmieren musst.

Zapier wurde 2011 gegründet und ist der Marktführer mit über 6.000 integrierten Apps. Das Tool fokussiert sich auf einfache, lineare Automatisierungen (Zaps genannt) nach dem Prinzip "Wenn dies passiert, dann tue das".

Make (früher Integromat) startete 2016 und wurde 2021 von Make übernommen. Die Plattform bietet komplexere, visuelle Workflows mit Verzweigungen, Schleifen und erweiterten Logik-Funktionen. Aktuell sind über 1.400 Apps verfügbar.

Benutzerfreundlichkeit und Lernkurve

Zapier Benutzerfreundlichkeit:

  • Extrem einfacher Einstieg: Zap in 5 Minuten erstellt
  • Schritt-für-Schritt-Wizard führt dich durch den Prozess
  • Keine technischen Kenntnisse erforderlich
  • Interface wirkt manchmal etwas veraltet, ist aber funktional

Make Benutzerfreundlichkeit:

  • Steile Lernkurve für Einsteiger
  • Visueller Workflow-Builder mit Drag-and-Drop
  • Mehr Flexibilität bedeutet auch mehr Komplexität
  • Moderne, ansprechende Benutzeroberfläche

Wenn du schnell erste Erfolge sehen möchtest und einfache Automatisierungen brauchst, ist Zapier die bessere Wahl. Make eignet sich besser, wenn du bereit bist, Zeit in das Erlernen der Plattform zu investieren und komplexere Workflows planst.

Features und Funktionalitäten im Detail

Workflow-Komplexität

Zapier:

  • Lineare Workflows: A → B → C
  • Multi-Step-Zaps mit bis zu 100 Schritten (je nach Plan)
  • Paths (Verzweigungen) nur in höheren Plänen verfügbar
  • Filter und Formatter für Datenbearbeitung
  • Delay-Funktionen für zeitgesteuerte Aktionen

Make:

  • Komplexe, verzweigte Workflows mit beliebiger Struktur
  • If/Then-Logik, Schleifen und Iterationen
  • Parallele Verarbeitung mehrerer Datensätze
  • Erweiterte Datenmanipulation und Transformationen
  • Error-Handling und Retry-Mechanismen

App-Integrationen

Zapier (6.000+ Apps):

  • Umfangreichste App-Bibliothek
  • Alle wichtigen Business-Tools verfügbar
  • Regelmäßige Updates bei API-Änderungen
  • Webhooks und Custom Requests möglich
  • Bessere Integration bei populären Apps wie Salesforce, HubSpot

Make (1.400+ Apps):

  • Kleinere, aber stetig wachsende App-Auswahl
  • Tiefere Integration in verfügbare Apps
  • Mehr Kontrolle über API-Calls
  • HTTP-Modul für beliebige APIs
  • Stärkere Fokussierung auf europäische Tools

Datenverarbeitung

Make ist hier deutlich überlegen. Während Zapier hauptsächlich einzelne Records verarbeitet, kann Make komplette Datensätze in einem Durchgang bearbeiten. Das spart Operations und damit Kosten.

Beispiel: Du möchtest 100 neue Kontakte aus einer CSV-Datei in dein CRM importieren:

  • Zapier: 100 separate Operations (eine pro Kontakt)
  • Make: 1 Operation für alle 100 Kontakte

Zapier vs Make: Preisvergleich 2026

Zapier Preise (Stand 2026):

Free Plan:

  • 100 Operations/Monat
  • 5 Zaps
  • Single-Step-Zaps nur

Starter Plan (29,99 €/Monat):

  • 750 Operations/Monat
  • 20 Zaps
  • Multi-Step-Zaps

Professional Plan (73,50 €/Monat):

  • 2.000 Operations/Monat
  • Unlimited Zaps
  • Paths, Custom Logic

Team Plan (103,50 €/Monat):

  • 50.000 Operations/Monat
  • Unlimited Zaps
  • Team-Features, Shared Folders

Company Plan (599,00 €/Monat):

  • 100.000 Operations/Monat
  • Advanced Admin Features
  • Premium Support

Make Preise (Stand 2026):

Free Plan:

  • 1.000 Operations/Monat
  • 2 aktive Scenarios
  • Alle Features verfügbar

Core Plan (10,59 €/Monat):

  • 10.000 Operations/Monat
  • Unlimited aktive Scenarios
  • Alle Features verfügbar

Pro Plan (18,82 €/Monat):

  • 40.000 Operations/Monat
  • Alle Features
  • Priority Support

Teams Plan (34,12 €/Monat):

  • 40.000 Operations/Monat
  • 3 User
  • Team-Management-Features

Enterprise Plan (Custom Pricing):

  • Unlimited Operations
  • Custom Features
  • Dedicated Support

Kostenvorteil Make:

Make ist deutlich günstiger, besonders bei höheren Operation-Volumina. Der Core Plan von Make (10,59 €) bietet 10.000 Operations, während du bei Zapier für 2.000 Operations bereits 73,50 € bezahlst.

Performance und Zuverlässigkeit

Zapier Performance:

  • Sehr stabile Infrastruktur mit 99,9% Uptime
  • Schnelle Ausführung einfacher Workflows
  • Gelegentliche Verzögerungen bei hohem Aufkommen
  • Ausgereifte Error-Handling-Mechanismen

Make Performance:

  • Solide Performance mit 99,8% Uptime
  • Schnellere Verarbeitung komplexer Workflows
  • Seltene, aber mögliche Ausfälle bei Updates
  • Detailliertes Execution-Logging

Beide Plattformen sind zuverlässig genug für Business-kritische Automatisierungen. Zapier hat hier einen leichten Vorsprung durch die längere Marktpräsenz.

Support und Community

Zapier Support:

  • Umfangreiche Dokumentation und Tutorials
  • Community-Forum mit aktiven Nutzern
  • E-Mail-Support (Antwort meist binnen 24h)
  • Live-Chat nur für höhere Pläne
  • Viele Third-Party-Tutorials verfügbar

Make Support:

  • Gute Dokumentation, aber weniger umfangreich
  • Kleinere, aber hilfsbereite Community
  • E-Mail-Support mit schnellen Antwortzeiten
  • Live-Chat ab Pro Plan
  • Regelmäßige Webinare und Training-Sessions

Vor- und Nachteile im Überblick

Zapier Vorteile:

  • Extrem einfacher Einstieg
  • Größte App-Bibliothek am Markt
  • Sehr stabile Performance
  • Umfangreiche Community und Ressourcen
  • Bewährtes Tool mit langer Erfolgsgeschichte

Zapier Nachteile:

  • Deutlich teurer bei höherem Volumen
  • Begrenzte Workflow-Komplexität
  • Veraltetes Interface
  • Weniger flexible Datenverarbeitung

Make Vorteile:

  • Sehr günstige Preise
  • Komplexe Workflows möglich
  • Moderne, intuitive Benutzeroberfläche
  • Bessere Datenverarbeitung und Bulk-Operations
  • Mehr Kontrolle über Automatisierungen

Make Nachteile:

  • Steile Lernkurve
  • Kleinere App-Bibliothek
  • Weniger Third-Party-Ressourcen
  • Gelegentliche Stabilitätsprobleme

Welches Tool für welchen Use Case?

Wähle Zapier, wenn:

  • Du schnell erste Automatisierungen brauchst
  • Einfache, lineare Workflows ausreichen
  • Du spezielle Apps nutzt, die nur bei Zapier verfügbar sind
  • Stabilität wichtiger ist als Kosten
  • Dein Team wenig technisches Verständnis hat

Wähle Make, wenn:

  • Kosten ein wichtiger Faktor sind
  • Du komplexe, verzweigte Workflows benötigst
  • Datenverarbeitung in größeren Mengen wichtig ist
  • Du bereit bist, Zeit ins Lernen zu investieren
  • Du mehr Kontrolle über deine Automatisierungen möchtest

Integration mit Voice Agents und Chatbots

Beide Tools lassen sich gut mit modernen Voice Agents und Chatbots kombinieren. Make bietet hier durch die flexiblere Datenverarbeitung Vorteile bei komplexen Konversationsflows. Zapier punktet mit besserer Integration zu etablierten Bot-Plattformen wie Chatfuel oder ManyChat.

Für Unternehmen, die ihre Automatisierung ganzheitlich planen möchten, empfiehlt sich eine professionelle Beratung, um die optimale Tool-Kombination zu finden.

Fazit: Make gewinnt durch Preis-Leistung, Zapier durch Einfachheit

Der Zapier vs Make Vergleich 2026 zeigt klare Gewinner in verschiedenen Kategorien:

Make ist die bessere Wahl für:

  • Preisbewusste Nutzer
  • Komplexe Automatisierungsanforderungen
  • Teams mit technischem Verständnis

Zapier eignet sich besser für:

  • Einsteiger ohne technischen Hintergrund
  • Unternehmen mit kritischen Stabilitätsanforderungen
  • Nutzer spezifischer Apps, die nur bei Zapier verfügbar sind

Dein nächster Schritt:

Teste beide Plattformen parallel für 2-3 konkrete Use Cases aus deinem Arbeitsalltag. Nutze die kostenlosen Pläne und baue dieselben Automatisierungen in beiden Tools auf. So bekommst du ein echtes Gefühl dafür, welche Plattform besser zu deiner Arbeitsweise passt.

Starte mit einfachen Workflows wie "Neue E-Mails in Slack posten" oder "Kalendertermine in CRM synchronisieren". Nach einer Woche praktischer Nutzung hast du eine solide Basis für deine Entscheidung.

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